Die Vor- und Nachteile von Facebook Creeping

Creeping bezieht sich auf das „Stalken“ von jemandem in sozialen Netzwerken, was in der Regel bedeutet, dass man einen Blick darauf wirft oder verfolgt, was in seinem Leben auf Facebook, Twitter oder LinkedIn vor sich geht. Es ist nicht so gruselig, wie es klingt. Creeping bedeutet einfach, ihre Timeline, Status-Updates, Tweets und verschiedene Online-Bios zu durchstöbern, um mehr über sie herauszufinden. Facebook-Creeping ist ein kulturelles Phänomen und ein besonders beliebter Zeitvertreib, vor allem unter jungen Menschen. In den Anfängen von Facebook wurde es als „Stalking“ bezeichnet, aber jetzt wird es häufiger als „Creeping“ bezeichnet, ein Wort, das eine weichere Konnotation hat und nicht mit kriminellen Aktivitäten wie Stalking verbunden ist. Es ist nicht so anstößig wie Belästigung in der realen Welt, aber es ist immer noch etwas umstritten, obwohl es eine zunehmend verbreitete Aktivität ist. Das Verb „schleichen“ bedeutet wörtlich, sich langsam und vorsichtig zu bewegen, oft, um von anderen nicht bemerkt oder entdeckt zu werden. Die Leute sagen manchmal, dass eine Person zum Beispiel „den Gang hinunterschleicht“, wenn sie eigentlich meinen, dass sie auf Zehenspitzen geht oder leise geht. Dieses Konzept, etwas zu tun, ohne dass andere es bemerken, ist der Grund, warum das Anstarren von Personen auf Facebook als „Creeping“ oder „Internet Creeping“ bezeichnet wird, da die Benutzeroberfläche des sozialen Netzwerks es ermöglicht, andere Personen anzustarren, ohne dass der Benutzer bemerkt, dass jemand anderes seine Timeline oder seinen persönlichen Profilbereich ansieht oder angesehen hat. Leute benutzen auch den Begriff „Creeper“ für jemanden, der gerne viel online macht und sich ständig Leute ansieht, aber nennen Sie sie nicht „Creeper“, da ein Creeper sich auf eine seltsame Person bezieht, nicht auf eine im Grunde normale Person, die „Creeper“ online geht, um zu verfolgen, was ihre Freunde tun und die Leute zu überprüfen, über die sie gerne mehr wissen würden.

Facebook Creeping:

Facebook Creeping ist besonders unter Jugendlichen verbreitet, die regelmäßig Zeit damit verbringen, die Freunde ihrer Freunde online zu überprüfen, oft um zu sehen, mit wem sie sich anfreunden oder sogar verabreden wollen. Natürlich gibt es natürliche Grenzen für die Schleichwerbung auf Facebook: Einzelne Nutzer können ihre Privatsphäre-Profile so einstellen, dass nur ihre Freunde sehen können, was sie gepostet haben. Aber viele Menschen posten auch Material in ihrer Facebook-Timeline, das von jedem gesehen werden kann. Wenn ein gemeinsamer Freund etwas in der Zeitleiste einer anderen Person gepostet hat, sollten Sie diesen Beitrag auch dann sehen können, wenn Sie nicht mit dieser Person verbunden sind, da Sie das meiste sehen dürfen, was Ihre eigenen Freunde gepostet haben, auch in den Zeitleisten anderer Personen.

Woher wissen Sie, ob Sie jemand auf Facebook ausspioniert?

Jeder würde gerne wissen, wer ihn auf Facebook und Twitter beobachtet hat, oder? Nun, das ist nicht einfach, es sei denn, der „Schnüffler“ führt eine offensichtliche Aktivität aus, wie z. B. das Liken oder Kommentieren Ihrer Beiträge oder Fotos oder das Favorisieren oder Retweeten Ihrer Tweets. Sowohl Facebook als auch Twitter haben sich dafür entschieden, den Benutzern nicht die Möglichkeit zu geben, zu sehen, wer ihre Profile oder einzelne Beiträge und Fotos angesehen hat. Im Hilfecenter von Facebook, das die häufigsten Mythen über das Netzwerk auflistet, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Netzwerk nicht anzeigt und auch nicht zulässt, dass Anwendungen von Drittanbietern anzeigen, wer Ihre Beiträge oder Ihr Profil angesehen hat. Bei Twitter können Sie natürlich die Follower-Listen der meisten Leute sehen, es sei denn, sie haben ihr Konto privat gemacht (was nur wenige tun). Und bei Facebook wird die Einsicht in die Freundesliste durch die individuellen Privatsphäre-Einstellungen geregelt. LinkedIn erlaubt einigen Personen zu sehen, wer sie angesehen hat, durch eine Funktion, die es „Wer hat Ihr Profil angesehen“ nennt. Standardmäßig zeigt diese Funktion Benutzern, wie viele Personen ihr Profil in den letzten 90 Tagen angesehen haben.

Verkehrsregeln für das Kriechen

In der Welt der Online-Kultur haben sich ein paar allgemein akzeptierte Richtlinien herausgebildet, wie man im Internet kriechen kann, ohne sich zu beleidigen oder zu blamieren. Eines der Haupthindernisse ist es, Fremden mitzuteilen, dass man sie im Internet detailliert recherchiert hat, was für die Person, die „gegruselt“ wurde, abschreckend sein kann. Im Allgemeinen ist es bei Menschen, die Sie gerade erst kennengelernt haben, oder bei Bekannten, die Sie kaum kennen, keine gute Idee, persönliche Details wie Geburtstagsfeiern, Reisen nach Spanien oder Lieblingsspeisen zu erwähnen. Dies gilt vor allem, wenn der Artikel, auf den verwiesen wird, älter ist, etwa ein oder zwei Jahre, denn es zeigt der Person, dass Sie aktiv ihre Zeitleiste durchsucht haben, anstatt ihn nur in Ihrem Newsfeed zu sehen, der mit neueren Artikeln gefüllt ist. Beachten Sie, dass, wenn Sie auf die „Gefällt mir“-Schaltfläche klicken oder etwas Älteres kommentieren, die betreffende Person möglicherweise eine Benachrichtigung erhält, dass Sie dies getan haben, was Ihre Aktion besonders hervorhebt, da es sich um einen älteren Artikel handelt, über den niemand mehr spricht. Eine weitere gute Faustregel ist, „gefällt“ oder kommentiert nichts, was von der Person, die Sie überprüfen, gepostet wird, wenn Sie sie nicht im wirklichen Leben kennen. Solche Aktionen geben ihnen einen sofortigen Hinweis darauf, dass sie online von einem Fremden oder jemandem, den sie kaum kennen, beobachtet werden, wodurch sich viele Menschen unwohl fühlen.

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